Reiseblog Kopenhagen

Kurztrip März 2017

Prolog

Eigentlich sollte es dieses Jahr für ein paar Wochen mit dem Rucksack nach Sri Lanka gehen. Leider kam aber einiges dazwischen und es musste umgeplant werden. Daher hieß das Reiseziel stattdessen Kopenhagen. Das stand auch schon lange auf dem Wunschzettel und es ist ziemlich leicht zu erreichen. Insgesamt waren es 4 Tage in dieser tollen Stadt, die irgendwie an Berlin, Hamburg, Paris und London erinnert – je nachdem wo man sich dort gerade aufhält. Fotografiert habe ich hauptsächlich mit meinem Huawei P9 Plus im Automatikmodus (jpg), da ich schauen wollte, was das kleine Ding so hergibt. Trotzdem war die Canon 7D auch dabei und kam teilweise am zweiten Tag zum Einsatz.

Tag 1 – Anreise

fotografiert mit Huawei P9 Plus

Nach einer kurzen Nacht ging es morgens zum Bahnhof. Dort wartete bereits der ICE, um Non Stop nach Kopenhagen durch zufahren. Ein kleiner Luxus, der erstaunlicherweise nur einen geringen Aufpreis gekostet hat. Was ich vorher nicht sicher wusste: Der komplette Zug setzt von Puttgarden aus mit der Fähre nach Dänemark über. Absolut genial!

Tag 1 – Willkommen in Kopenhagen

Nach knapp 5 Stunden Fahrt über Land und Wasser, vorbei an toller Landschaft und kleinen Bahnhöfen, waren wir endlich am Ziel – Kopenhagen Hauptbahnhof. Jetzt hieß es Backpacks aufgesetzt, Geld abgehoben und auf zum Airbnb Apartment in Nørrebro.

Tag 1 – Auf zum Apartment

fotografiert mit Huawei P9 Plus

Nach der langen Fahrt tat es gut sich wieder die Beine vertreten zu können. Es waren noch 3 Stunden Zeit, bis das Apartment frei war und daher machten wir uns zu Fuß auf den Weg. Einen kurzen Stop an einem der Espresso Häuser später, liefen wir nach Nørrebro bis zum Roten Platz im Superkilen Park und der Hamletsgade. Gastgeberin Louise hatte die Wohnung toll vorbereitet und gab uns einige Tipps wo wir Abends gut und günstig essen gehen konnten. So endete Tag 1 mit sehr leckerem türkischem Essen, einem ersten Erkunden unserer Nachbarschaft und gemütlichem Chillen.

Das Apartment

fotografiert mit Huawei P9 Plus

Wir haben jetzt schon einige Airbnbs gesehen, das von Louise gehört definitiv in den Top 3. Es ist weder neu saniert, noch mit Designer-Möbeln eingerichtet und Aufgang und Flur sind Abends fast ein wenig gruselig. Aber es ist super gemütlich, toll gelegen und bietet alles was man benötigt, um ein paar Tage in Kopenhagen zu bleiben. Schaut selbst.

Wenn ihr auch eine bezahlbare Unterkunft in Nørrebro sucht und bei Lousie wohnen wollt, findet ihr sie hier!

Tag 2 – Frühstück in der City

fotografiert mit Canon 7D

Am zweiten Tag stand mit der City, dem Freistaat Christiania und Østerbro ordentlich Programm auf dem Zettel. Mit dabei war in diesem Fall auch die große Cam, damit ich hier nicht nur mobile Bilder zeigen kann. Und wie startet man so einen Tag am besten? Na sicher doch, mit einem prima Frühstück in der Sonne vor der Torvehallerne! Also ging es bei schönstem Wetter mit einem Kaffee in der Hand erstmal zu Fuß von Nørrebro in die City.

Tag 2 – Botanischer Garten, die Königsfamilie

fotografiert mit Canon 7D

Frisch gestärkt ging es weiter. Vorbei an der Nørreport Station, über den Botanischen Garten und dem ersten königlichen Schloss, liefen wir in Richtung Christiania. Unter strahlend blauem Himmel vergisst man da schnell Zeit und Entfernung. So macht Städtetrip richtig Spaß.

Tag 2 – Christiania

fotografiert mit Canon 7D

Über die Strasse Nyhavn ging es an den wunderschönen bunten Häusern direkt am Kanal entlang in Richtung der Brücke Inderhavensbroen. Hat man diese überquert steht man mitten in Christianshavn und kommt nach Christiania. Auch wenn es dort nicht mehr so krass ist wie früher, sondern ganz im Gegenteil sogar recht touristisch, war ich mit Bildern trotzdem vorsichtig. Es gibt dort immer noch düstere Gestalten, die sehr skeptisch auf die Cam schauten.

Tag 2 – Streetfood und Kuchen

fotografiert mit Canon 7D

Nach dem Besuch in Christiania dürften viele Einheimische und Touristen Hunger bekommen. Wie passend, dass es direkt nebenan am Hafenbecken Copenhagen Streetfood gibt. Da wir kein Interesse an Tabak ähnlichen Substanzen hatten und die Preise im Streetfood Tempel ziemlich gesalzen waren, schauten wir nur mal ganz entspannt durch die Hallen. Stattdessen gab es auf dem Weg zu Schloss Nummer 2 einen Snack aus dem Espresso Haus.

Tag 2 – Das zweite Schloss, ein Kastel und die Meerjungfrau

fotografiert mit Canon 7D

Auf dem Weg zur kleinen Meerjungfrau kamen wir auch an der Frederikskirche (Mamorkirche), in der die königliche Familie gerne heiratet, und ihrem Wohnsitz Schloss Amalienburg vorbei. Die Wachen dort stehen eigentlich genauso still wie die in England – allerdings habe ich genau gesehen, wie sich Nummer 3 bewegt hat. Von dort ging es weiter zur St. Alban’s Chrrch, die in wunderschönem Licht lag, und dem Kastel von Kopenhagen, auf dessen Höhe auch die Lille Havfrue auf ihrem Stein verweilt – selbstverständlichen von Touris wie uns umringt. Uns fehlte mittlerweile die Geduld abzuwarten bis der Blick auf sie frei wird. Daher drehten wir ab und liefen durch Østerbro zurück nach Hause, um für den Rest des Abends die Füße hochzulegen.

Tag 3 – Geburtstag und Radtour

fotografiert mit Huawei P9 Plus

Am dritten Tag konnten wir endlich Fahrräder mieten. Und was für welche! Ich kenne und schätze ja das Hamburger Stadtrad, aber in Kopenhagen sind die gobikes nochmal zwei Klassen besser. Top gepflegt, mit unterstützendem E-Motor und einem Multimedia-Center direkt an Board. Ob nun Navigation oder Social Media, mit diesen Rädern ist Fahrradfahren eine Freude – sobald man sich daran gewöhnt hat, dass man fast von alleine losfährt.

Tag 3 – Frühstück

fotografiert mit Huawei P9 Plus

An Tag 3 wollten wir die Viertel Frederiksberg und Vesterbro erkunden. Zum Start gab es eine Frühstück im Lagkagehuset am Værnedamsvej, einer der angeblich schönsten Strasse in Kopenhagen. Sie sollte ein Flair wie in Paris versprühen, da ich mir aber nicht einmal den Namen der Strasse merken konnte, war dem wohl nicht wirklich so. Es kann muss eben nicht alles stimmen, was in Blogs versprochen wird. Trotzdem ist die Ecke sehr schön und ein guter Ausgangspunkt, um durch Frederiksberg und Vesterbro zu schlendern.

Tag 3 – Meatpacking District und Shopping ohne Shoppen

fotografiert mit Huawei P9 Plus

Nach dem Frühstück ging es in den Meatpacking District. Einem derzeit angesagten Spot, um mit Freunden in einem der unterschiedlichen Lokale zu essen oder in einer der Bars etwas zu trinken. So früh war noch nicht viel los, weshalb wir weitergezogen sind, um in einige der zahlreichen kleinen Klamottenläden von Vesterbro zu schauen.

Tag 3 – Carlsberg Brauerei

fotografiert mit Huawei P9 Plus

Auf dem Weg von Vesterbro nach Fredriksberg kommt man an der erstaunlich großen Carlsberg Brauerei vorbei. Die Becks Brauerei in Bremen und die Holsten Brauerei in Hamburg sehen dagegen irgendwie klein aus. Mich irritierten natürlich die Hakenkreuze, die teils in den Verzierungen der Mauern und auf einem der Elefanten zu sehen sind. Im Nachhinein habe ich mich dazu schlau gelesen: Das Swastika war bereits ab 1882 das Logo der Biermarke und wurde im Laufe der Geschichte ersetzt.

Tag 3 – Søndermarken

fotografiert mit Huawei P9 Plus

Um von Vesterbro nach Fredriksberg zu kommen, sind wir durch den Park Søndermarken direkt am Kopenhagener Zoo gelaufen. Ein ruhiger und entspannender kleiner Abstecher, wäre da nicht diese einsame Puppe mitten auf dem Weg gewesen. Wir konnten sie so nicht liegen lassen und setzten sie in der Hoffnung, dass sie gefunden wird, in die warme Sonne.

Tag 3 – Frederiksberg

fotografiert mit Huawei P9 Plus

Vom Park aus ging es nach Frederiksberg. Knickt man dort von der Hauptstraße ab, ist es ein wenig, als wäre man plötzlich in einer anderen Stadt. Überall gibt es kleine Einfamilienhäuser, in ruhigen Strassen, mit gepflegten Vorgärten. Um einmal durch die Gegend zulaufen sehr nett, aber uns zog es recht schnell wieder in Richtung City.

Tag 3 – Eis, Hotdog und David Hasselhoff

fotografiert mit Huawei P9 Plus

In der City angekommen, war es endlich Zeit ein Eis von Paradis, einen dänischen Hot Dog an einem der vielen Stände in der Stadt und einen echten Hollywood VIP. Wir haben David Hasselhoff gesehen! Um den Tag relaxt ausklingen zu lassen, haben wir uns nach einem Stop an der Torvehallerne auf unsere Futurebikes geschwungen und sind gemütlich nach Hause gefahren.

Tag 4 – Nørrebro

fotografiert mit Huawei P9 Plus

Am letzten Tag nutzten wir den Vormittag noch, um die letzten Ecken von Nørrebro zu entdecken und dann gemütlich im Apartment zu frühstücken. Das Viertel wird nicht umsonst als Berlin von Kopenhagen bezeichnet, denn es gibt dort viele kleine Designer- und Fashionläden, viele Handwerksbäcker, tolle Street Art, unzählige Süßigkeitengeschäfte, und noch viel mehr was es zu entdecken gilt. Für alles fehlte uns dann leider doch die Zeit.

Tag 4 – Ab nach Hause

fotografiert mit Huawei P9 Plus

Zeit für den Rückweg. Nach über 60km zu Fuß durch Kopenhagen, noch einmal über das Wasser und schon ist man wieder in Hamburg – natürlich leicht wehmütig. Als Fazit kann man aber festhalten: Kopenhagen ist nicht nur eine Reise wert. Man kann in wenigen Tagen wirklich viel sehen. Wir haben unsere Ziele jedenfalls alle abklappern können. Sollte man die einzelnen Spots der Stadt alle ganz in Ruhe besuchen wollen, dürfen es aber auch ein paar Tage mehr sein. Viel Spaß, falls ihr selber hinfahren wollt.

Epilog

Vielen Dank an euch alle fürs reinschauen – vor allem, wenn ihr bis zum Schluss dabeigeblieben seid. Für mich war der Kopenhagen Kurztrip neben „dem Urlaub machen“ ja auch ein Test für das Fotografieren mit Handy. Ich war mit dem Huawei „fast“ ausschließlich im Automatikmodus unterwegs und habe die Handybilder auch nur mobile bearbeitet. Dafür muss ich sagen, bin ich ganz zufrieden. Nicht zu 100%, aber mit ein wenig Übung wird das schon noch besser. Trotz allem bleibt eine richtige Cam aus meiner Sicht natürlich unschlagbar.

Wenn euch die Bilder und der Beitrag gefallen haben, freue ich mich natürlich über einen Like oder eine Teilung von euch!

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